Was ist eine Schuldenfalle und was können Sie tun?

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Im Überblick: Die Schuldenfalle

  1. Von einer Schuldenfalle wird gesprochen, wenn die Schulden so hoch sind und immer höher werden, sodass der Betroffene sie nicht aus eigener Kraft begleichen kann.
  2. Viele Situationen oder Begebenheiten können eine Schuldenfalle darstellen: Ein Immobilienkauf, die Aufnahme eines Kredites oder einfach der starke Konsum.
  3. Es gibt viele Gründe für eine Schuldenfalle: Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidung oder gescheiterte Selbständigkeit.
  4. Jugendliche tappen leicht in die Schuldenfalle, wenn sie ein Auto oder andere Gegenstände kaufen, ohne dass das Mittel dafür vorhanden ist.
  5. Um eine Schuldenfalle zu umgehen, sollten Betroffene unter anderem einen Haushaltsplan erstellen und ihre Ausgaben verringern.
  6. Um aus der Schuldenfalle rauszukommen, sollten Sie zunächst eine Schuldnerberatung konsultieren und sich helfen lassen.
Das Risiko einer Schuldenfalle wird oft unterschätzt.
Das Risiko einer Schuldenfalle wird oft unterschätzt.

Was sind Schuldenfallen?

Wenn offene Schulden nicht bezahlt werden, erfolgt eine Verzinsung auf die bestehenden Schulden. Hinzu kommen noch Verzugszinsen und unter Umständen Mahngebühren, sodass die vorhandenen Schulden immer weiter wachsen. Aus diesem Grund ist es möglich, dass sich Schulden beständig erhöhen, obwohl der Betroffene regelmäßig Rückzahlungen leistet. Der Schuldner gerät somit in einen Teufelskreis, aus dem er nicht ausbrechen kann.

Kann eine Person ihre Schulden nicht oder nur teilweise begleichen, steckt sie in einer Schuldenfalle, so die Definition. Welche Arten von Schuldenfallen gibt es? In diesem Ratgeber geht es darum, wie Privatpersonen in die Überschuldung kommen und wie sie aus der Schuldenfalle kommen. Der Staat und seine Schulden werden in diesem Beitrag nicht thematisiert.

Die meisten Schulden entstehen, weil die betroffenen Personen die Gefahr einer Überschuldung nicht einschätzen können und demnach zu viel Geld für Konsumgüter ausgeben, die zum Leben nicht zwingend notwendig sind. In unserer Konsumgesellschaft werden wir oft zum Schulden machen animiert, beispielsweise indem Kredite oder Finanzierungsmöglichkeiten wie Zahlungsziele oder Ratenzahlungen angeboten werden.

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Es gibt zahlreiche Gründe in eine Schuldenfalle zu gelangen.
Es gibt zahlreiche Gründe in eine Schuldenfalle zu gelangen.

Da das Risiko einer Schuldenfalle oft unterschätzt wird, nehmen viele Kunden einen Kredit auf oder kaufen unkontrolliert auf Raten ein und verlieren nach einer Weile den Überblick. Erst wenn die Beträge sich summieren, merken sie, dass sie sich in der Schuldenfalle befinden. Viele Verbraucher stellen erst im Nachhinein fest, dass sie höhere Raten zahlen müssen, als sie monatlich an freiem Einkommen zur Verfügung haben.

Welche Schuldenfallen treten in Deutschland am häufigsten auf? Wo haben sie ihren Ursprung? Woran erkennen Sie eine Schuldenfalle? Die folgenden Ursachen sollten von Ihnen bekämpft werden, wenn Sie eine Schuldenfalle vermeiden wollen:

  • Nahrungsmittel als Schuldenfalle: In der Regel sind die Kosten für Lebensmittel nicht besonders hoch und am Essen sollten Sie auch nicht sparen. Was Sie jedoch tatsächlich vermeiden können ist, auswärts essen und trinken zu gehen oder Bestellservices in Anspruch zu nehmen. Stattdessen sollten Sie die Zutaten einkaufen und zu Hause kochen.
  • Kosten für Abos und Mitgliedschaften: Diese Schuldenfalle betrifft insbesondere Jugendliche, die aus Gruppenzwang oder anderen Gründen viele Abos und Mitgliedschaften abschließen, ohne diese zu nutzen. Auf den ersten Blick mögen die Kosten gering sein, jedoch summieren sie sich und irgendwann könnte der Kaufwahn außer Kontrolle geraten. Die Betroffenen verlieren somit den Überblick und tappen in eine Schuldenfalle, ohne dass sie dies merken.
  • Versicherungen als Schuldenfallen: Manche Versicherungen sind notwendig, andere jedoch werden voreilig abgeschlossen, ohne dass der Betroffene diese wirklich benötigt. Unter Umständen lohnt es sich auch, die Kosten der unterschiedlichen Anbieter zu vergleichen und zu wechseln, falls eine Versicherung unvermeidbar ist.
Ein Grund für die Schuldenfalle sind Kosten für Telekommunikation und Multimedia.
Ein Grund für die Schuldenfalle sind Kosten für Telekommunikation und Multimedia.
  • Kosten für Telekommunikation und Multimedia: Diese Schuldenfalle kommt besonders bei Jugendlichen häufig vor. Wie bei Abos und Mitgliedschaften unterschätzen sie die Gefahr einer Überschuldung und konsumieren deshalb zu viel. Dabei geht es nicht nur um die Frage, welche Geräte gekauft, sondern auch welche Verträge abgeschlossen werden sollten. Um bei Gleichaltrigen anerkannt zu sein, neigen junge Erwachsene oft dazu, die besten Modelle zu kaufen und geraten deshalb schnell in eine Schuldenfalle.
  • Energiekosten als Schuldenfalle: Mit den derzeit steigenden Preisen für Öl, Gas und Strom steigen auch die Energiekosten. Dennoch raten Experten davon ab, ständig von einem Anbieter zum nächsten zu wechseln. Es ist dagegen sinnvoll, die Zahlen im Blick zu behalten und Strom etc. nicht unnötig zu verschwenden. Indem Sie unter anderem vermeiden, das Licht tagsüber brennen oder das Radio permanent laufen zu lassen, sparen Sie nicht nur Stromkosten, sondern schonen damit auch die Umwelt.
  • Schuldenfalle “Dispo und Kredit”: Eine häufige Schuldenfalle stellt die Kreditkarte dar, oder wenn ein Konto überzogen wird und dadurch hohe Überziehungszinsen anfallen. Genauso gefährlich sind Kredite, die zur Finanzierung von einem Auto oder einem Bau aufgenommen werden. Ein Immobilienkauf kann zur Überschuldung führen, wenn der Job verloren geht und der Kredit somit nicht mehr abbezahlt werden kann. Vermeiden Sie diese Schuldenfalle, indem Sie ein Haus erst kaufen, wenn Sie ausreichend zurückgelegt haben, sodass Sie bei Ausfällen nicht zahlungsunfähig werden. Die Kosten können gesenkt werden, indem die Kredite umgeschuldet oder möglichst schnell abbezahlt werden, damit nicht noch mehr Zinsen entstehen.
  • Schuldenfalle “Weihnachten”: Weihnachten ist oft eine Gelegenheit für Familien und Freunde, zusammenzukommen, jedoch kann es auch eine Schuldenfalle sein. Denn nicht selten neigen Menschen dazu, zu teure Geschenke zu kaufen oder mit der Familie essen zu gehen. Des Weiteren wird oft viel Geld für Dekorationen oder neue Kleidung ausgegeben. Ratsamer ist es deshalb, zusammen zu Hause zu kochen und Zeit bzw. Selbstgemachtes zu verschenken.
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Was führt zu einer Schuldenfalle?

Die wohl größte Gefahr für eine private Überschuldung ist die Arbeitslosigkeit
Die wohl größte Gefahr für eine private Überschuldung ist die Arbeitslosigkeit

Die wohl größte Gefahr für eine private Überschuldung ist die Arbeitslosigkeit, sei es eine bestehende oder eine, die plötzlich auftritt. Die Arbeitslosigkeit stellt auch den häufigsten Grund für eine Schuldenfalle dar, obwohl ein Arbeitnehmer auch in die Überschuldung rutschen kann, da es in Deutschland einen breiten Niedriglohnsektor gibt. Mit einem niedrigen Einkommen können Menschen ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen und tappen somit schnell in eine Schuldenfalle. Auch Rentner sind oft betroffen, da im hohen Alter die Ersparnisse häufig bereits aufgebraucht sind.

Die zweithäufigste Schuldenfalle in Deutschland ist die Trennung oder die Scheidung. Häufig werden in einer Partnerschaft zusammen Ratenkäufe getätigt oder Kredite aufgenommen, um ein Haus oder ein Auto zu finanzieren. Nach der Trennung müssen die Ratenzahlungen weiter geleistet und zudem häufig noch Unterhalt gezahlt werden. Unter Umständen tappen geschiedene oder getrennte Leute in eine weitere Schuldenfalle, wenn das Eigenheim aufgrund der Trennung nicht mehr von beiden bewohnt werden kann. Eine Partei muss den Kredit allein weiter zahlen, während die andere Partei Kosten für eine Mietwohnung bewältigen muss.

Weitere Auslöser für eine Schuldenfalle sind Krankheit, übermäßiger Konsum und gescheiterte Selbstständigkeit. Eine Schuldenfalle kann die Krankenkasse beispielsweise verursachen, wenn sie die Kosten für Behandlungen nicht übernimmt. Mit der Zahl der überschuldeten Menschen wächst auch die Zahl jener, die keinerlei Ersparnisse haben. Da sie nicht sparen können und so das Verdiente zur Gänze konsumieren, reicht ein kleiner Ausfall, damit sie in die Schuldenfalle rutschen.

Jugendliche in der Schuldenfalle

Bei den meisten Jugendlichen ist die größte Schuldenfalle das Handy.
Bei den meisten Jugendlichen ist die größte Schuldenfalle das Handy.

Wie bereits oben thematisiert, sind Jugendliche besonders anfällig für eine Überschuldung und rutschen somit schnell in eine Schuldenfalle. Viele Minderjährige oder auch junge Erwachsene haben von ihren Eltern nicht den richtigen Umgang mit Geld gelernt und können zudem das Risiko einer Überschuldung nicht richtig einschätzen, weshalb sie schnell in die Schuldenfalle tappen. Insbesondere bei Jugendlichen, die nicht mehr zu Hause wohnen, ist die Gefahr groß, da ihre Eltern selten einschreiten können, um weitere Schulden zu verhindern. Somit versinken sie in der Schuldenfalle und wissen nicht, was sie tun können. In den meisten Fällen wenden sie sich dann an die Bank, um einen Dispositionskredit aufzunehmen und die Rechnungen zu bezahlen. Mit der Aufnahme des Kredites vermehren sich jedoch die Schulden und die Schuldenfalle wird noch größer, da der Betroffene nun zusätzlich noch Zinsen zahlen muss.

Bei den meisten Jugendlichen ist die größte Schuldenfalle das Handy. Nicht selten übersehen sie beim Vertragsschluss aus mangelnder Erfahrung das Kleingedruckte oder kaufen zu viel im Appstore ein, sodass am Ende des Monats die Rechnung gar nicht bezahlt werden kann. Es entstehen in der Regel Mahngebühren, Bearbeitungskosten und unter Umständen auch Gebühren für das Entsperren des Handys, wenn die Rechnung beglichen ist.

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Eine weitere Schuldenfalle stellt das Internet dar. Dort ist es nicht nur möglich, Musik sowie Filme kostenpflichtig herunterzuladen, sondern auch Kleidung, Computerspiele oder Kosmetik auf Rechnung zu bestellen. Da beim Online-Shopping die Waren entweder per Nachnahme gekauft oder mit der Kreditkarte bezahlt werden können, wissen Jugendliche meistens nicht, wann ihr Geldlimit erreicht ist. Unter Umständen nehmen sie die Überziehung auch auf die leichte Schulter und kaufen deshalb unkontrolliert ein.

Für Jugendliche oder auch Erwachsene gibt es noch eine andere große Schuldenfalle, nämlich das Auto. Dabei ist nicht nur das Fahrzeug kostenintensiv, sondern auch die dazugehörige Versicherung, die Kfz-Steuer und die Spritkosten. Darüber hinaus kommen noch Kosten wie Parkgebühren, Maut oder Bußgelder hinzu. Besonders groß ist die Schuldenfalle beim Leasing, da der Betroffene monatlich eine Zahlung leisten muss und sich somit seine Ausgaben vergrößern.

Eine nicht zu unterschätzende Schuldenfalle stellt das Studium dar, insbesondere für Studenten, die keine finanzielle Unterstützung seitens ihrer Eltern bekommen. Obwohl Studenten in Deutschland die Möglichkeit haben, BAföG zu beantragen, reicht das Geld in den meisten Fällen nicht zum Leben. Aus diesem Grund müssen viele junge Erwachsenen auf Kredite zurückgreifen, die zusätzlich Zinsen verursachen. Besonders kostspielig ist es für Studenten, die eine private Universität besuchen und hohe Studiengebühren zahlen müssen. Schlimmer wird es, wenn die Absolventen nach dem Studium nicht sofort eine Arbeit bekommen, aber die Kredite trotzdem weiter bezahlen müssen.

Was können Sie tun, um nicht die Schuldenfalle tappen?

Sie können vieles tun, um nicht in eine Schuldenfalle zu tappen.
Sie können vieles tun, um nicht in eine Schuldenfalle zu tappen.

Stecken Sie erstmal in der Schuldenfalle, ist es sehr schwer, wieder herauszukommen. Aus diesem Grund ist es ratsam, von vornherein alles zu tun, um eine Schuldenfalle zu umgehen. Da die Gründe für eine Schuldenfalle unterschiedlich sind, unterscheiden sich die Maßnahmen auch bei den unterschiedlichen Personen. Allgemein lässt sich jedoch eine Schuldenfalle durch folgende Beispiele verhindern:

  • Erstellung eines Haushaltsplans: Ein Haushaltsplan dient einem besseren Überblick über die Finanzen und hilft dem Betroffenen, ein Muster zu erkennen und bewusster mit Geld umzugehen. In einem Haushaltsplan werden Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt, sodass der Betroffene sehen kann,
    was er wofür ausgibt und ob seine Ausgaben die Einnahmen übersteigen. Es ist dabei sehr wichtig, dass jeder Betrag einbezogen wird.
  • EC- oder Kreditkarte vermeiden und Bargeld nutzen: Wie bereits oben erläutert stellen EC- und Kreditkarten eine große Schuldenfalle dar, weil die meisten Menschen bei deren Nutzung den Überblick über ihre Ausgaben verlieren. Wenn jedoch mit Bargeld gezahlt wird, merkt der Betroffene sofort, wenn er kein Geld mehr zur Verfügung hat und umgeht somit Überziehungszinsen und Mahngebühren.
  • Rücklage bilden: Natürlich ist es nicht für jeden möglich zu sparen, vor allem wenn die Ausgaben größer sind als die Einnahmen. Unter Umständen ist es jedoch machbar, monatlich etwas Geld beiseite zu legen, mit dem unvorhergesehene Ausgaben oder wiederkehrende Rechnungen beglichen werden können. Manchmal hilft schon ein kleiner Betrag, der sich mit der Zeit summiert.
  • Einnahmen erhöhen: Wie bei der Bildung von Rücklagen ist es nicht für jeden und nicht immer möglich, seine Einnahmen zu erhöhen. Jedoch kann sich unter Umständen die Möglichkeit ergeben, einen Nebenjob aufzunehmen, eine Gehaltserhöhung zu bekommen oder die Arbeit ganz zu wechseln.
Durch das Reduzieren der Ausgaben minimieren Sie das Risiko einer Schuldenfalle.
Durch das Reduzieren der Ausgaben minimieren Sie das Risiko einer Schuldenfalle.
  • Ausgaben verringern: Neben der Erhöhung der Einnahmen gibt es noch eine andere Möglichkeit, um seine Finanzen im Gleichgewicht zu bringen, nämlich indem die Ausgaben gesenkt werden. Es ist dabei wichtig, sich vor jedem Kauf zu fragen, ob das Produkt wirklich gebraucht wird und inwiefern der Kauf mit dem Haushaltsplan zu vereinbaren ist. Bei den Ausgaben können Sie die sogenannten Fixkosten von den flexiblen Kosten unterscheiden, wobei die Fixkosten nicht geändert werden können. Diese sind beispielsweise Miete, Versicherung oder Stromkosten. Flexible Kosten sind Kosten für Lebensmittel, Hobbys oder Ausflüge.  
  • Rechnungen sofort bezahlen: Um nicht in eine Schuldenfalle zu tappen, sollten Sie jede Möglichkeit nutzen, um weitere Kosten zu vermeiden. Indem Sie Rechnungen liegen lassen, riskieren Sie Zinsen und Mahngebühren. Ratsamer ist es, mit dem Gläubiger Kontakt aufzunehmen und mit ihm eine Ratenzahlung oder eine Stundung der Zahlung zu vereinbaren. Denn konsultiert der Gläubiger ein Inkassounternehmen aufgrund der Nichtzahlung einer Rechnung, entstehen für Sie weitere Kosten und die Schuldenfalle wird noch größer.
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Wie kommen Sie aus der Schuldenfalle raus?

Wenn alle Maßnahmen zur Vermeidung von einer Schuldenfall nicht helfen und Sie bereits in einer Schuldenfalle stecken, sollten Sie es sich selbst eingestehen und professionelle Schuldner- und Insolvenzberatungen in Anspruch nehmen. Eine Schuldnerberatung kann Ihnen helfen, eine außergerichtliche Einigung mit Ihren Gläubigern zu erreichen und Sie dabei unterstützen, in ein schuldenfreies Leben zurückzukehren.

In manchen Fällen kann eine Umschuldung der alten Kredite helfen, um aus der Schuldenfalle zu entkommen. Hierbei werden alle bestehenden Kredite zu einem Kredit zusammengefasst, sodass nur noch eine Rate bezahlt werden muss, die im Idealfall geringer ist als alle vorherigen zusammen. Zudem kann der neue Kredit häufig zu günstigeren Konditionen aufgenommen werden: niedrigere Zinsen, kürzere Laufzeiten etc.

Die Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverf ahren kann sinnvoll sein.
Die Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens kann sinnvoll sein.

Ist die Schuldenfalle so groß, dass ein Ausweg unmöglich ist, kann die Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahren sinnvoll sein. Sollten sich die Gläubiger nicht auf eine außergerichtliche Einigung einlassen, muss im Insolvenzverfahren festgelegt werden, in welcher Höhe der Schuldner Zahlungen an die Gläubiger leisten kann und muss. Diese muss der Schuldner dann in der Regel bis zu sechs Jahre oder so lange tätigen, bis die Schulden ausgeglichen werden. Im Einzelfall kann die Insolvenz auch nach drei oder fünf Jahren enden.

Stecken Sie in der Schuldenfalle, können Sie eine kostenlose Schuldnerberatung in Anspruch nehmen. Dies sind meist staatliche oder staatlich geförderte Schuldnerberatungen. Auch Wohlfahrtsverbände und kirchliche Träger bieten oft kostenlose Schuldnerberatungen an. Jedoch müssen Sie beachten, dass diese Stellen sehr überlaufen sind und Sie in der Regel sehr lange warten müssen, bis ein Termin frei wird. Unter Umständen können Sie auch beim zuständigen Amtsgericht einen Beratungsschein beantragen, mit dem Sie zu einem Preis von 15 Euro eine anwaltliche Beratung beanspruchen können.

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