GEZ-Schulden: Rückstand beim Rundfunkbeitrag

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Im Überblick: GEZ-Schulden

  1. Kommen Personen ihrer Verpflichtung zur Zahlung des Rundfunkbeitrages nicht nach, können dadurch bei der GEZ Schulden entstehen.
  2. Ist es aufgrund von finanziellen Notsituationen nicht möglich, den Betrag zu zahlen, kann ggf. eine Ratenzahlung, Stundung oder ein Vergleich vereinbart werden.
  3. Ein laufendes Insolvenzverfahren befreit den Schuldner nicht automatisch von der Beitragspflicht. Rundfunkbeiträge die nach der Eröffnung anfallen, sind demnach weiterhin zu bezahlen.

Wer sich weigert den Rundfunkbeitrag zu bezahlen, sammelt bei der GEZ Schulden an.

Aus GEZ-Gebühr wird Rundfunkbeitrag

Die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) war von 1976 bis 2012 mit der Einnahme und Verwaltung der Rundfunkgebühren betraut. Der zu zahlende Betrag soll dabei eine Grundversorgung an unabhängigem Rundfunk sicherstellen. Seit 2013 ist dafür der sogenannte Rundfunkbeitrag an den ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice zu zahlen. Die Bezeichnung „GEZ“ ist trotzdem noch in vielen Köpfen verankert, weshalb auch hier weiterhin von GEZ-Schulden die Rede ist.

Doch was droht eigentlich, wenn Sie die GEZ-Schulden nicht (rechtzeitig) bezahlen? Und was können Sie unternehmen, wenn Sie aufgrund einer finanziellen Notlage nicht mehr dazu in der Lage sind, den Rundfunkbeitrag zu begleichen? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der nachfolgende Ratgeber.

Wie entstehen Schulden bei der GEZ?


Wer die GEZ-Schulden nicht bezahlen kann oder will, muss unter Umständen mit weitreichenden Konsequenzen rechnen.

Der Rundfunkbeitrag beläuft sich aktuell auf 17,50 Euro pro Monat und ist grundsätzlich von jedem Haushalt zu entrichten. Dabei ist es irrelevant, ob das Angebot der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auch tatsächlich genutzt wird. Wer den Beitrag nicht rechtzeitig oder gar nicht bezahlt, gerät in einen Zahlungsrückstand. Umgangssprachlich liegen dadurch also GEZ-Schulden vor.

Der Rundfunkbeitrag ist grundsätzlich innerhalb von vier Wochen nach der Fälligkeit zu zahlen. Begleichen Sie den Betrag nicht, folgt ein Festsetzungsbescheid. Dieser führt die geschuldeten Rundfunkbeiträge plus Säumnis­zuschläge auf und bildet gleichzeitig die rechtliche Grundlage für eine Zwangsvollstreckung. Die fälligen Verbindlichkeiten können dann unter anderem durch eine Pfändung eingetrieben werden. Zudem droht durch die bei der GEZ aufgelaufenen Schulden ein negativer SCHUFA-Eintrag.

Um sicherzustellen, dass Sie in Zukunft keine Zahlung vergessen und somit aus Schusseligkeit GEZ-Schulden ansammeln, können Sie als Zahlungsweise das Lastschriftverfahren wählen. Dadurch erhält der Beitragsservice eine Einzugsermächtigung, wodurch die Gebühr automatisch fristgerecht abgebucht wird.

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GEZ-Schulden durch eine Ratenzahlung abbauen?

Drohen Schulden bei der GEZ, sollten Sie sich frühzeitig um eine Ratenzahlung oder Stundung bemühen.

Ist es Ihnen zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich, die offenen Verbindlichkeiten auf einmal zu begleichen, sollten Sie unbedingt frühzeitig mit dem Beitragsservice in Kontakt treten. So besteht zum Beispiel die Option, die GEZ-Schulden in Raten zu zahlen. Voraussetzungen dafür sind unter anderem, dass sich die monatliche Rate in einem angemessenen Verhältnis zum Zahlungsrückstand steht und noch keine Zwangsvollstreckung durchgeführt wird.

Alternativ dazu ist auch eine Stundung möglich, sodass der Rückstand erst zu einem Späteren Zeitpunkt auszugleichen ist. Beachten Sie dabei allerdings, dass sowohl während der Ratenzahlung als auch bei einer Stundung die laufenden Rundfunkbeiträge pünktlich gezahlt werden müssen. Dies gilt ebenso, wenn Sie sich von GEZ-Schulden durch eine Privatinsolvenz befreien wollen.

Grundsätzlich können auch GEZ-Schulden verjähren. Die Frist ergibt sich dabei aus den Vorschriften im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und beträgt gemäß § 195 BGB drei Jahre.

Übrigens! Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Option, sich von der Beitragszahlung befreien zu lassen oder eine Ermäßigung zu beantragen. Die Gründe können dabei unter anderem sozialer oder gesundheitlicher Natur sein.

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