Private Schuldnerberatung: Worauf müssen Sie achten?

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Im Überblick: Private Schuldnerberatung

  1. In der Regel ist eine private Schuldnerberatung kostenpflichtig, da sie nach betriebswirtschaftlichen Maßstäben funktioniert und die Mitarbeiter über spezifisches Fachwissen verfügen. Zudem bekommen Schuldner hier im Vergleich zu einer öffentlichen Schuldnerberatung schneller einen Termin.
  2. Eine private Schuldnerberatung ist häufig umfassender und intensiver als eine staatliche.
  3. Die Kosten für eine private Schuldnerberatung sind im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt.
Eine private Schuldnerberatung verfügt über spezifisches Wissen und eine geeignete Ausbildung.
Eine private Schuldnerberatung verfügt über spezifisches Wissen und eine geeignete Ausbildung.

Was zeichnet eine private Schuldnerberatung aus?

Befinden Sie sich in der Schuldenfalle und können die Situation nicht allein bewältigen, ist es empfehlenswert, eine Schuldnerberatungsstelle aufzusuchen und sich helfen zu lassen.

Bei Schuldnerberatungsstellen wird zwischen öffentlich staatlicher und privater Schuldnerberatung unterschieden. Während öffentliche Beratungsstellen, beispielsweise von karitativen Einrichtungen wie Caritas, ihre Beratung kostenlos anbieten, ist eine private Schuldnerberatung kostenpflichtig.

Eine private Schuldnerberatung ist deshalb nicht kostenlos, weil es sich dabei um ein Unternehmen handelt, welches nach betriebswirtschaftlichen Maßstäben funktioniert. Eine private Schuldnerberatung verfügt über ein spezifisches Wissen und eine geeignete Ausbildung. Handelt es sich dabei um einen Anwalt für Schulden, hat dieser in der Regel ein mehrjähriges Studium absolviert.

Tatsächlich sind öffentliche Schuldnerberatungsstellen nicht kostenlos. Sie werden von der Staatskasse in Form von Zuschüssen übernommen. Öffentliche Schuldnerberatungsstellen haben im Gegensatz zu privaten Schuldnerberatungsstellen den Nachteil, dass Ratsuchende bis zu sechs Monate auf einen Termin warten müssen. Schuldner mit einer kurz bevorstehenden Pfändung oder Zwangsversteigerung müssen in der Regel schnell reagieren und sollten deshalb eine private Schuldnerberatung konsultieren.

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Was macht eine private Schuldnerberatung?

Eine private Schuldnerberatung hat zunächst die Aufgabe eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern zu erreichen.
Eine private Schuldnerberatung hat zunächst die Aufgabe,
eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern zu erreichen.

Eine Schuldnerberatung, ob privat oder öffentlich, hat zunächst die Aufgabe, eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern zu erreichen. Hierfür stellt sie zusammen mit dem Schuldner eine Liste aller Gläubiger mit den dazugehörigen Schulden auf, um sich einen Überblick über die Schuldensituation des Betroffenen zu verschaffen. Dabei analysiert eine private Schuldnerberatung auch die finanzielle Situation des Schuldners, um herauszufinden, wie viel Geld er zur Verfügung hat und wie viele Schulden er in der Lage ist zurückzuzahlen.

Anschließend erstellt die private Schuldnerberatung einen Schuldenbereinigungsplan und übermittelt diesen an die Gläubiger. Sie übernimmt demnach in der Regel jegliche Kommunikation und Verhandlungen.

Einem außergerichtlichen Schuldenvergleich stimmen die Gläubiger in der Regel zu, weil somit die Privatinsolvenz verhindert werden kann. Geht der Schuldner in die Privatinsolvenz, könnten die Gläubiger das Geld verlieren. Die außergerichtliche Schuldenbereinigung gilt normalerweise als gescheitert, wenn nur ein einziger Gläubiger dem Plan nicht zustimmt.

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Welche Kosten entstehen bei einer privaten Schuldnerberatung?

Für eine private Schuldnerberatung sind die Kosten im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) gregelt.
Für eine private Schuldnerberatung sind die Kosten im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) gregelt.

Über die Höhe der Kosten für eine private Schuldnerberatung kann keine pauschale Aussage gemacht werden. In der Regel richtet sie sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) sowie der Höhe der Schulden bzw. die Höhe des sogenannten Gegenstandswertes.

Das RVG findet ursprünglich bei Rechtsanwälten ihre Anwendung. Bei der Erhebung der Gebühren für eine private Schuldnerberatung müssen diese sowie private Schuldnerberatungsstellen die RVGGebührentabelle berücksichtigen.

Der Tabelle zufolge müsste der Schuldner zum Beispiel bei einem Gegenstandswert von 500 Euro 45 Euro * 1,3 zahlen. Dies entspricht 58,50 Euro.

In den meisten Fällen wird für die Rückzahlung an die Gläubiger eine monatliche Rate vereinbart. Der Schuldner zahlt demnach einen Betrag, der sowohl die Schulden als auch die Kosten für die private Schuldnerberatung enthält. Die private Schuldnerberatung rechnet zuvor einen Betrag aus, den sich der Schuldner auch tatsächlich leisten kann, ohne dass dieser erneut in die Schuldenfalle tappt.


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